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Große Freude für Schwalben & Co!
Es freut uns, dass von Seiten der Gemeinde Forchtenstein die Gestaltung einer Schwalbenlacke im Bereich des Friedhofsgeländes realisiert wurde. Schwalben sind geschützte Tiere und es gibt nur noch rund 2.000 Mehlschwalbenpaare im Burgenland. Schwalben finden immer seltener geeignete Nistmöglichkeiten. Sie benötigen Lehm für den Bau ihrer Nester. Oberhalb des Friedhofs gab es auf einem unasphaltierten Parkplatz über viele Jahre eine natürliche Lehmlacke, wodurch sich erfreulicherweise viele Schwalben rund um den Friedhof angesiedelt haben. Nach der Planierung des Parkplatzes fehlte diese Lacke leider, und wir waren seit Frühjahr dieses Jahres mit der Gemeinde im Gespräch, um eine Ersatzlacke zu erstellen. Nun wurde diese am Friedhofsgelände realisiert! Wir danken allen Beteiligten, v.a. unserem engagierten Umweltgemeinderat Josef Hammer und unserem Bürgermeister Rüdiger Knaak!
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Fahren Sie auf dem Weg zum Badestausee bitte langsam: Am Waldrand leben viele Tiere, darunter auch geschützte Arten wie Feuersalamander, Kröten und Schlangen, die oft die Straße kreuzen und leicht überfahren werden können. Als Erinnerung für alle Autofahrenden haben wir ein Schild gestaltet und an der Stauseestraße aufgestellt! Wir danken für Ihre Mithilfe, unsere besondere Tierwelt in Forchtenstein zu schützen! Die Obfrauen Nina und Julia haben dieses schöne Schild gestaltet!
Toll war unsere Exkursion am Badestausee über die Entwicklung der Kröte am 23.4.23:
Unsere Obfrau Nina hat zahlreiche Kinder und Erwachsene sehr kompetent und unterhaltsam mit viel Anschauungsmaterial durch die verschiedenen Stationen der Entwicklung von Kröten und Fröschen geführt. Vielen Dank an Nina!!! Erfreulicherweise haben sich uns auch zahlreiche Kröten und Frösche im See gezeigt ! Die Exkursion war mit 30 Teilnehmenden sehr gut besucht - wir mussten leider noch ca. weiteren 20 Personen absagen! Wir freuen uns sehr über das große Interesse und bemühen uns um eine Wiederholung im nächsten Jahr! ACHTUNG: Die Kröten sind noch auf den Straßen unterwegs! In Forchtenstein Richtung Badestausee und bei den Eisteichen bei Nacht bitte in Schrittempo fahren und bei Bedarf Tiere von der Fahrbahn setzen (man kann sie berühren - sie sind nicht giftig)! Danke! Danke an Evamaria für die Fotos! Unsere Obfrau Dr. Julia Rastelli ist nach einjähriger Ausbildung und Prüfung vom Land Burgenland zum Naturschutzorgan beeidet worden! Wir gratulieren herzlich! Foto oben von links nach rechts: Landeshauptmannstellvertreterin Frau Maga. Astrid Eisenkopf, Dr. Julia Rastelli, Mag. Hermann Frühstück (Obmann vom Verein der Burgenländischen Naturschutzorgane (VBNO) ) Aufgaben und Befugnisse von Naturschutzorganen:
Die Naturschutzorgane haben an der Vollziehung des Naturschutzgesetzes und der auf Grund dieses Gesetzes erlassenen Verordnungen mitzuwirken. Sie sind insbesondere berechtigt und verpflichtet in ihrem dienstlichen Wirkungsbereich:
Nun ist es soweit: Die Kröten sind erwacht, zum See gewandert und haben gelaicht um sich fortzupflanzen!
In dieser Exkursion werden wir den Laich der Kröten und Frösche sowie Kaulquappen entdecken und kennenlernen. Die gesamte Entwicklung der Kröte wird für Kinder und Erwachsene spielerisch und informativ dargestellt und erklärt. Am Sonntag, 23. April 2023, 15:00-16:30 Uhr am Badestausee Teilnahme kostenlos - für Kinder und Erwachsene! Wir bitten um Anmeldung per Email: [email protected] Bitte um Vorsicht!
Unsere Kröten und Frösche haben bereits im Forchtensteiner Badesstausee gelaicht. Laich sind die Eier der Kröten und Frösche, aus denen bald die Kaulquappen schlüpfen werden! Kröten und Frösche sind gefährdete Tierarten und für die Erhaltung der biologischen Vielfalt von großer Bedeutung! Bitte helfen Sie mit, diese zu schützen! Illustration: links: Krötenlaich - zieht sich in langen Schnüren durch das Wasser rechts: Froschlaich - schwimmt in dicken, glibberigen Ballen an der Wasseroberfläche Der Naturschutzverein hat sich an der Flurreinigung in Forchtenstein beteiligt und einiges an Müll gesammelt entlang der Stauseestrasse Richtung Badesee.
Im Rahmen der Forchtensteiner Flurreinigung werden wir unterwegs sein, um Müll zu sammeln, und verbinden diesen Ausflug mit einer Exkursion ins Paradies.
Wir werden den Kahlschlag im Paradies und die Reste noch erhaltener Aulandschaften besuchen. Wir werden viel Informatives erfahren über Auwälder, Feuchtgebiete im Allgemeinen, ihre Funktion im Ökosystem, welche geschützten Tiere dort leben und wie wir diese schützen können. Am See können wir dann wahrscheinlich schon laichende Kröten und Frösche beobachten. Wann: Freitag, 24. März 2023, 15 - ca. 17 Uhr Treffpunkt: 15 Uhr Aussichtskurve Badestausee (Stauseestrasse 87) Wir bitten um Anmeldung per Email oder Telefon 0670 601 2922 (Julia) Mit dem Regen hat die Krötenwanderung begonnen. Zahlreiche Kröten und Frösche waren Dienstag Nacht bereits auf der Stauseestraße unterwegs. Durch die kälteren Temperaturen der letzten Tage wurde die Wanderung jedoch wieder unterbrochen - die Kröten und Frösche haben sich wieder verkrochen. Die Kröten und Frösche wandern, sobald die Temperaturen zumindest über 5 Grad Celsius in der Nacht steigen. Bevorzugt sind sie bei Regen unterwegs. In den nächsten Tagen rechnen wir wieder mit vermehrten Krötenaufkommen! Die Kröten wandern Richtung Stausee und Richtung Eisteiche, um dort zu laichen! Wir freuen uns besonders, dass es hier in unserem schönen Forchtenstein so viele Kröten gibt, was aufgrund des zunehmenden Artensterbens sehr selten geworden ist. Die Kröten stehen auf der roten Liste der gefährdeten Arten. Wir haben daher ein einzigartiges Naturjuwel, das geschützt gehört! Leider sterben jedes Jahr eine Vielzahl an Kröten durch das Überfahren von Autos! Das können wir verhindern! Das kann jede*r von uns beitragen:
Links: Ein Krötenpärchen - die kleineren Männchen bespringen die Weibchen oft schon am Weg und werden von den größeren Weibchen bis ins Wasser getragen, wo dann die Paarung und Eiablage stattfindet.
Mitte: ein Krötenmännchen Rechts: Ein Braunfrosch Danke an Evamaria für die tollen Fotos und die Rettung vieler Kröten und Frösche am Dienstag! Das Verkehrsschild "VORSICHT KRÖTEN" wurde wieder auf der Stauseestrasse aufgestellt!
Die ersten Kröten-Frühaufsteher wurden auch schon gesichtet! Im Zeitraum von Ende Februar bis Ende April wandern unsere Kröten Richtung Stausee und Richtung Eisteiche, um dort zu laichen! Bitte helfen Sie mit, dass diese geschützten Tiere nicht überfahren werden! Bitte bei Dunkelheit langsam fahren und gegebenenfalls aussteigen, um Kröten von der Straße zu setzen! Man kann die getrost in die Hand nehmen - sie sind nicht giftig! Das war "Eine kleine Reise in die Welt der Kröten" am 22.2.23 :
Wir freuen uns über einen gelungenen Abend mit zahlreichem Besuch und geselligem Beisammensein! Wir danken der Biologin Mag.a. Eva Csarmann für einen sehr kurzweiligen und lehrreichen Vortrag über Kröten und Amphibien im Allgemeinen! Wir danken für zahlreiche Buffetspenden ehrenamtlicher Helfer*innen und einer großzügigen Spende von Bio-Apfelsaft vom Biohof Preisegger in Wiesen. Schön war's! Danke! Herzliche Einladung zu einem informativen Vortrag über Kröten von Amphibienexpertin Mag.a. Eva Csarmann!
Ein aktueller Zeitungsbericht über den Kahlschlag im "Paradies" in Mattersburg:
Das naturschutzfachliche Gutachten über den Kahlschlag in Mattersburg bestätigt unsere Vermutung: der geschlägerte Auwald ist laut Gesetz geschützt (Naturschutzgesetz § 7 Abs. 2 NG 1990)! Unsere Aufgabe als Naturschutzverein ist dafür zu sorgen, dass Gesetze eingehalten werden und unser Wald und Schutzgebiete in unserer Region nachhaltig erhalten bleiben. Es ist uns wichtig zu betonen, dass wir nicht gegen Waldbesitzer*innen sind und und wir wollen auch keine einzelnen Waldbesitzer*innen anschwärzen. Wir sind auch nicht gegen jegliche Waldwirtschaft. Um so etwas in Zukunft zu verhindern fragen wir uns: Wie konnte das passieren? Der traurige Fall dieses Kahlschlags eines geschützten Auwaldes zeigt uns, dass es leider sehr viel Unwissen und Missstände rund um Forstrecht und Naturschutzrecht gibt. Daher wollen wir Aufklärung betreiben: Wenn Maßnahmen im Wald geplant sind, muss das offensichtlich forstrechtlich und naturschutzrechtlich abgeklärt werden. Forstrecht ist Bundessache, die zuständige Behörde ist die jeweilige Bezirkshauptmannschaft. Die Naturschutzgesetze sind jedoch Ländersache. Kann es passieren, dass etwas von der BH forstrechtlich genehmigt wird, aber naturschutzrechtlich nicht genehmigt und sogar illegal ist? Kann das sein? Ist das so? Wir wissen es nicht. Es scheint auf jeden Fall, dass es diesbezügliche viele Missstände und Unwissen gibt. In unserem konkreten Fall des Kahlschlags eines Auwaldes kommen zwei Gesetze zur Geltung: das Naturschutzgesetz 1990 und das Landschaftsschutzgesetz Rosalia-Kogelberg! Denn neben dem Naturschutzgesetz gibt es weitere Verordnungen, um bestimmte Gebiete besonders zu schützen, wie z. B. Landschaftsschutzgebiete oder auch Naturschutzgebiete. So ist unsere Region Rosalia-Kogelberg bereits 2006 zum Landschaftsschutzgebiet erklärt worden und durch eine zusätzliche Verordnung geschützt. Hier sind zwei wichtige Absätze aus dieser Verordnung zum Thema Waldschutz: §3 Abs. 3 Z 1: Schutzzweck des Landschaftschutzgebietes Rosalia-Kogelberg ist: die natürlichen und naturnahen Waldgesellschaften zu erhalten § 4 Abs. 2 Z 7 die Bestandsumwandlung in Wäldern durch die Verwendung nicht standortgerechter und nicht einheimischer Baumarten ist verboten. Hier geht es zur Landschaftsschutzgebietsverordnung Diese Gesetze sollten alle Ortsansässigen der Region und v.a. alle Waldbesitzer*innen, zuständige Behörden und alle Firmen, die forstwirtschaftlich tätig sind, kennen! Die untengezeigte Karte zeigt die flächige Ausdehnung des Landschaftsschutzgebietes Rosalia Kogelberg. Das Landschaftsschutzgebiet Rosalia-Kogelberg erstreckt sich über größere Teile als der Naturpark Rosalia-Kogelberg, und schließt auch Mattersburg mit ein. Karte hier als PDF zum Herunterladen:
Es ist sehr traurig, dass der Auwald im Paradies geschlägert wurde, denn auch wenn er wiederhergestellt wird, dauert es Jahrzehnte wenn nicht 100 Jahre bis er wieder so ist, wie er war... Achten wir gemeinsam darauf, dass so etwas zumindest hier in Forchtenstein und Umgebung nicht mehr passiert! Danke für Eure Unterstützung! Wir treffen uns jeden letzten Mittwoch im Monat um 19 Uhr im Vereinshaus Forchtenstein! Herzlich willkommen! Kontakt: [email protected] Bitte unterschreibt und verbreitet unsere Petition "Schützt unseren Wald" https://mein.aufstehn.at/p/waldschutz Wie berichtet, hat ein naturschutzfachliches Gutachten vom Amt unsere Vermutung bestätigt: der geschlägerte Wald war ein Auwald und ist laut Gesetz geschützt! (siehe Beitrag vom 22.1.22) Was passiert jetzt? Laut Gesetz müsste eine Wiederherstellung des Auwaldes erfolgen. Dementsprechend umfasst das naturschutzfachliche Gutachten einen Auflagenkatalog, wie diese Wiederherstellung zu erfolgen hat. Darin steht u.a., dass standortsgerechte Bäume (Schwarzerlen und Bergulmen) gepflanzt werden müssen. Die Fläche des Kahlschlags wurde aber leider bereits mit Eichen und Schwarznuss bepflanzt. Diese Neubepflanzung widerspricht dem naturschutzfachlichen Gutachten! Sie ist nicht standortgerecht und sogar gefährlich: Die Schwarznuss scheidet Giftstoffe aus, um umliegende Pflanzen abzutöten. Eine Pflanzung von Schwarznuss führt daher zu einer erheblichen Beeinträchtigung der ursprünglichen naturnahen Vegetation und gefährdet auch benachbarte Auwaldbestände. Die Schwarznuss ist außerdem ein Neophyt und gehört somit nicht zum aktuellen lokalen Ökosystem. Somit widerspricht die Pflanzung von Schwarznuss dem Schutzziel und Schutzgegenstand des Landschaftsschutzgebietes Rosalia-Kogelberg (§2 und §3 Abs. 3 Z 1 der Landschaftsschutzgebietsverordnung) und ist laut §4 Abs. 2 Z 7 gesetzlich verboten! Bleibt diese Neupflanzung bestehen und wird nicht, wie im Gutachten empfohlen, standortgerecht mit Schwarzerlen und Bergulmen wiederaufgeforstet, geht der “laut Gesetz geschützte” Auwald verloren! Wir müssen handeln und bitten um Ihre Unterstützung! Wir fordern die rasche behördliche und juristische Aufarbeitung des Falles und die Wiederherstellung des Auwaldes! Bitte unterschreiben Sie und teilen Sie unsere Petition "Schützt unseren Wald" https://mein.aufstehn.at/p/waldschutz Danke! Auch diese Haufen von Geäst müssten laut Auflagenkatalog weggeräumt werden, da sie die Regeneration des natürlichen Gehölzbestandes verhindern! (Foto vom Kahlschlag in Mattersburg (Paradies) vom 20.1.2023)
Wir haben im September 2022 über einen Kahlschlag informiert, der einen Auwald in Mattersburg/Grenze Forchtenstein ("Paradies") zerstört hat. Siehe alle Blog-Beiträge zum Thema hier. Es liegt nun das naturschutzfachliche Gutachten vom Amt vor! Darin wird bestätigt, dass dieser Kahlschlag einen Auwald zerstört hat. Auwälder sind im Naturschutzgesetz gemäß § 7 Abs. 2 NG 1990 geschützt! Dieser Auwald war zudem noch besonders schützenswert aufgrund der sehr alten Bäume und der seltenen flächigen Ausdehnung. Außerdem war er Lebensraum geschützter Tierarten. Es konnte beispielweise ein Feuersalamander gesichtet werden, der im Burgenland eine geschützte Art der Roten Liste ist. Der Kahlschlag wurde mit einer sehr schweren Maschine, einem sogenannten Harvester, durchgeführt, der auch den Boden stark beeinträchtigt und das Bachbett zerstört hat. Dadurch ist auch die Regeneration des Auwaldes auf Dauer schwerwiegend gestört. Das naturschutzfachliche Gutachten umfasst einen Auflagenkatalog der durchzuführenden Maßnahmen zur Wiederherstellung des Lebensraumes. Darin steht, dass standortsgerechte Bäume (Schwarzerlen und Bergulmen) gepflanzt werden müssen zur Wiederherstellung des Auwaldes. Bitte lesen Sie das gesamte naturschutzfachliche Gutachten hier:
Der besonders schützenswerte Auwald wurde im Herbst 2022 geschlägert und der Bach und Boden durch schwere Maschine stark beeinträchtig.
Willst auch du mit dabei sein bei unseren Exkursionen in und rund um Forchtenstein? Dann melde dich gerne bei uns: [email protected]! Wir freuen uns auf dich! |
AutorINNENJulia und Nina Archiv
März 2026
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